Montagsfrage #150

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Eine Aktion von Buchfresserchen

Hast du einen Jahresrückblick 2017 verfasst oder interessiert dich das eher weniger? Wenn ja, was magst du daran?

Nein, habe ich nicht. Irgendwie hat mir dieses Mal total die Muse dafür gefehlt, obwohl ich solche Rückblicke eigentlich mag, weil man so feststellen kann, was man geschafft hat. Sonst denkt man ja am Jahresende eher darüber nach, was man nicht geschafft hat, finde ich. Vielleicht ist das auch durch die guten Vorsätze, die man versucht zu finden. Die zeigen einem ja mehr Fehler auf, als das es gelingt dadurch was zu verbessern.

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Treibgut: Donna Leon

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„Es gab keine Stadt, die mehr von sich eingenommen war als Venedig: Billige, gewöhnliche Selbstporträts säumten so manche Straße; an fast allen Kiosken konnte man grellbunte Plastikgondeln erstehen; an allen Straßenecken verkauften Farbkleckser, deren Baskenmützen sie fälschlicherweise als Künstler auswiesen, scheußliche Pastellzeichnungen; auf Schritt und Tritt huldigte die Stadt dem Schlechten und Spielte das Flittchen. […] Und dennoch blieb ihre Schönheit unbefleckt, einzigartig.“

Donna Leon „Das Gesetz der Lagune“

Montagsfrage #5

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Eine Aktion von Buchfresserchen

Mit welchem Ende einer Geschichte warst du zuletzt gar nicht einverstanden und warum?

Das war das Ende von „Scherbenseele“ von Erik Axl Sund. Ich hoffe ich verrate nicht zuviel, wenn ich sage, dass jemand stirbt, den ich mochte und von dem ich das nicht erwartet hätte. Natürlich erkenne ich den dramaturgischen Grund dahinter, aber trotzdem mochte ich das Ende deshalb nicht.

Autorenchallenge 2018: Januar

book-1659717_1920Eine Aktion von Lisa

Damit ich mein vorankommen bei der Challenge etwas dokumentieren kann, habe ich beschlossen, jeden Monat die Aufgabe vorzustellen und auch kurz etwas zu dem Autor/der Autorin zu sagen. Schließlich ist es auch Sinn der Challenge die AutorenInnen etwas kennen zu lernen.

Die Aufgabe für den Januar lautet:

Der Autor/ die Autorin soll in diesem Monat im gleichen Land geboren sein, wie du. Wo er/sie jetzt lebt, spielt keine Rolle.

Ich werde lesen:

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Nele Neuhaus stammt aus Münster/Westfalen, zog jedoch schon als Kind mit ihren Eltern in den Taunus. Schon früh begeisterte sie sich für Bücher und schrieb erste Geschichten. Nach dem Abitur studierte sie Jura, Germanistik und Geschichte und arbeitete in einer Werbeagentur, wenn sie nicht bei ihren Pferden im Stall war. Ihre ersten Bücher erschienen noch als Eigendruck, 2008 wurde sie vom Ullstein Verlag entdeckt. Mit ihren Krimis um das Ermittlerduo Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein hat sich Nele Neuhaus eine begeisterte Fangemeinde geschaffen, sie gehört zu den meistgelesenen deutschen Krimiautoren. Die Fernsehfilme nach ihren Taunuskrimis erreichten ein Millionenpublikum. Außerdem schreibt die passionierte Reiterin Pferde-Jugendbücher und, unter ihrem Mädchennamen Nele Löwenberg, Unterhaltungsromane. Ihre Bücher erscheinen in über 20 Ländern.

von NeleNeuhaus.de

Montagsfrage #97

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Eine Aktion von Buchfresserchen

Welcher/s Aspekt/Element deines zuletzt gelesenen Buches gefiel dir besonders gut?

Zuletzt gelesen habe ich „Der Stein der Kelten“ von Michael Phillips. Besonders gut gefällt mir die Figur des Andrew Trentham, der irgendwie ständig auf der Suche nach sich selbst ist und schon durch seine Geburt hohe Erwartungen erfüllen muss. Aber auch das schottische Flair gefiel mir sehr gut.

 

Treibgut: Helene Tursten

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„Der saure Atem des Moors drang unter ihren Pullover. Die Augen der Nacht beobachteten sie. Alle unseligen Geister des Moors packten sie an ihren Knöcheln, um sie ins Wasser zu ziehen. Falls sie sich bewegte, würde es ihnen gelingen. Sie stand vollkommen reglos da. Plötzlich wurde es wieder still. Stille. Als hätten alle Wesen des Moors innegehalten, um zu lauschen.“

Helene Tursten „Der im Dunkeln wacht“