Montagsfrage #28

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Eine Aktion von Buchfresserchen

Hast du, nachdem du eine Buchverfilmung gesehen hast, beim Lesen eines Buches die Schauspieler im Kopf oder die Figuren wie du sie dir vorstellst?

So wie ich sie mir vorstelle. Wobei es meistens so ist, dass ich lieber zuerst das Buch lese und dann den Film schaue. Wenn es mal umgekehrt ist, habe ich dann trotzdem meine eigenes Bild im Kopf.

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Neue Kategorie: Treibgut

Stell dir vor du stehst am Strand, du hälst die Nase in die salzige Luft und lauschst dem Lied der Wellen. Ein stetes Rauschen vom Kommen und Gehen. Glitzernd spielt die Sonne mit Spiegelscherben auf den Wellen. Du gehst ein paar Schritte, immer am Wasser entlang. Plötzlich siehst du etwas auf dem Meer treiben, bis es schließlich vor dir an den Strand gespült wird. Neugierig öffnest du die Kiste und findest darin kleine Pergamentrollen mit schönen Worten.

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Damit herzlich Willkommen in meiner neuen Kategorie„Treibgut“. Hier möchte ich all die schönen Worte und Zitate sammeln, die mir während dem Lesen so unterkommen. Ich horte diese Schätze schon eine ganze Weile und angeregt durch die „Gesammelte Schätze Challenge“ möchte ich jetzt, den schon etwas länger lagernden Worten eine Chance geben wieder gelesen zu werden. Weil es so viele schöne Zitate gibt, ist mein Plan, diese ab sofort regelmäßig mit euch zu teilen. Beginnen möchte ich mit einem Zitat, an das ich immer wieder denken muss, wenn ich meine Katze streichel:

Denn sie bekämpft die Mächte der Finsternis mit knisterndem Fell und funkelnden Augen.
Denn sie widersteht dem Teufel, welcher der Tod ist, indem sie sprühendes Leben verbreitet.

„Warum ich meine Katze schätze“
Christopher Smart

Im dunklen Keller

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Der dunkle Keller ist – fast wie das Spukhaus – ein nahezu unverzichtbares Element des Horror-Romans. Gut, es gibt Geschichten und Szenarien, die kommen ohne ihn aus, aber ich behaupte in jedem Haus gibt es ihn: Den gruseligen Keller. Vermutilch fällt jetzt jedem meiner drei Leser zumindest ein Film oder Buch ein in dem zumindest ein Protagonist (oft Kinder) in den Keller hinabsteigt, bei spärlichem Licht und über eine knarrende Treppe, sich fürchtet und so schnell wie möglich wieder nach oben in die Helligkeit flüchtet. Oft genug nutzen die Antagonisten den Keller, als Versteck, Labor oder sogar als Grabstätte.

Aber was macht die Faszination des dunklen Kellers aus?

  • Die Dunkelheit. Dort können sich eine Menge Monster verstecken. Alles was wir nicht sehen und gefährlich sein kann, macht uns Angst.
  • Das Unbekannte. Ja, der Keller gehört zu unserem Haus, aber trotz allem betreten wir ihn nicht täglich, oder? Wer weiß schon so genau, was sich in den letzten Tagen dort verkrochen hat? Außerdem ist der Keller jedem Hausbewohner zugänglich. Wer weiß schon, welche finsteren Experiemente unsere Mitbewohner so durchführen?
  • Die Geräusche. Unser Keller klingt nicht so wie unser gemütliches Wohnzimmer. Wir hören im Keller kein Radio, keinen Fernseher mehr, dafür aber die seltsamen Geräusche unserer Heizung, vielleicht die des Gefrierschrankes, vielleicht hören wir aber auch gar nichts. Keine Vögel mehr von draußen, kein Straßenverkehr, wir sind plötzlich wie isoliert von der Außenwelt.
  • Der Geruch. Egal wie ordentlich wir sind, wie oft wir dort wischen, im Keller riecht es immer staubig, vielleicht modrig oder feucht. Es ist nicht der heimelige Geruch des Wohnzimmers, nicht der vertraute Geruch unseres Bettes, es riecht immer fremd.
  • Die Kälte. Der Keller ist unbeheizt. Warum sollten wir auch Energie und Geld in Räume stecken, die wir selten und ungerne betreten. Auch wenn es uns im Sommer angenehm erscheinen mag, so erzeugt Kälte doch meistens ein unangenehmes Gefühl bei uns. Man denke nur an den kalten Schauer, der uns über den Rüken zu laufen pflegt.
  • Unsere Vergangenheit. Sie verbirgt sich in unseren Kellern. Eingelagert in Kartons und Regalen. Jeder hat so seine Erinnerungsstücke von denen er sich nicht trennen kann. Egal, ob es gute oder schlechte Erinnerungen sind. In unserem Keller begegnen sie uns wieder, fallen uns in die Hände, wenn wir es nicht erwarten.
  • Unsere Erwartungen. Vielleicht ist es aber auch ein antrainiertes Gruselgefühl. Schließlich wurde der Keller schon so oft als Ort verwendet an dem die schlimmsten Alpträume wahr wurden, dass wir es schon erwarten, dass dort wieder etwas passiert, was natürlich schon etwas Klischeehaftes hat.

Denn wer hat nicht ein paar Leichen im Keller verscharrt?

Gesammelte Schätze August 2017

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Dieses Jahr ist die Challenge bei Mareike zu Gast.

Hier sind meine August-Schätze:

„Die Drachenkämperin 3 – Der Talisman der Macht“ von Licia Troisi

„Im Hintergrund, in südlicher Richtung, erkannte sie einen See, in dessen Wasser sich der Himmel so kristallklar spiegelte, als sei ein Teil des Firmaments auf die Erde gefallen …“ S. 121

„Manchmal muss man von kleinen Gewissheiten ausgehen, um daraus große Überzeugungen aufzubauen, und die kleinen Wünsche treiben an zu großen Taten.“ S. 294

„Nun jedoch war die Stille hörbar und erzählte in ihrer stummen Sprache von der Aufgabe dieser Ansiedlungen.“ S. 346

 

Montagsfrage #63

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Eine Aktion von Buchfresserchen

Wie lange brauchst du im Schnitt für ein Buch von ca. 300 Seiten? War das schon mal anders?

In letzter Zeit lese ich unglaublich wenig. Die Woche über komme ich abends nicht dazu und am Wochenende muss ich dann das erledigen, was ich die Woche über nicht geschafft habe, sodass ich wenig zum Lesen komme. Wenn alles normal läuft brauch ich vielleicht zwei Wochen für 300 Seiten.