Die Geschichte schreibt sich selbst

Es gibt ihn. Diesen einen magischen Moment. Die Worte fließen einem nur aus den Fingern, unaufhaltsam, treiben die Geschichte voran, die Charaktere tun genau das richtige und alles strebt einem großartigen Ende entgegen. Der magische Moment in dem sich die Geschichte selbst schreibt, die Charaktere aus sich heraus handeln und man als Autor „nur noch“ mitschreiben muss.

Das sind die Momente, die ich mag. Dann bin ich völlig abgetaucht in meiner Geschichte, bei meinen Charakteren, in meiner Welt. Leider ist es so, dass sich dieser Moment, dieses Gefühl nicht immer so einstellt, wie ich das gerade gebrauchen könnte.

Aber vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit, diesen Moment aus seinem Versteck zu locken? Ich glaube mit ein paar Vorbereitungen kann man dafür schon eine gute Voraussetzung schaffen.

  • Mach es dir gemütlich! Schaffe dir eine Schreibatmosphäre, die dir gefällt. Hörst du gerne Musik beim Schreiben? Oder brauchst du Stille? Sitzt du gerne gemütlich auf der Couch, oder bauchst du einen Schreibtischarbeitsplatz? Richte es dir so ein, dass du dort gerne bist. Denn: Wenn du dich nicht wohl fühlst, oder abgelenkt wirst, kannst du  dich nicht auf‘s Schreiben konzentrieren.
  • Plane voraus! Mir ist es schon oft passiert: Ich möchte unbedingt schreiben, weiß aber nicht so genau was. Dann beginne ich irgendwo, wechsle dann wieder in eine andere Geschichte oder einen anderen Abschnitt und bin zum Schluß weder mit dem einen, noch dem anderen zufrieden.
  • Lerne deine Charaktere kennen! Du verbringst eine Menge Zeit mit ihnen, schreibst über sie in allen Lebenslagen und begleitest sie auf einem langen Weg. Also lerne deine Reisegefährten kennen. Mach dir Gedanken wer sie sind, ob sie Macken haben, oder besondere Eigenschaften, was sie bisher erlebt haben und wer sie am Ende der Geschichte sein sollen. Nur, wenn du sie gut kennst, kannst du auch lebensecht wirken lassen und dann tun sie auch das, was sie für die Geschichte tun müssen.
  • Befreie dich von allem anderen! Du hast den Kopf voll? Mit Terminen, Familie, Arbeit, Haus und Hof, Katz und Maus? Dann nimm dir einen Zettel und schreib dir alles auf. Später kannst du das alles noch erledigen, aber erstmal: Nimm dir Zeit für dich und das was du gerne machst: Das Schreiben. Und wenn es nur eine Stunde ist.006
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2 Gedanken zu “Die Geschichte schreibt sich selbst

  1. Ich hoffe, der Artikel bedeutet, dass solche Momente zur Zeit dein Schreiben voran bringen 😉

    Ein wirklich guter Artikel, auch weil du nützliche und wichtige Tipps zur Eigenaktivität gibst und nicht das Warten auf solche Momente predigst 🙂

    MfG,
    pw

    Gefällt mir

    1. Leider halte ich mich meistens nicht an meine eigenen Tipps. 😀 Aber das hat zur Zeit auch einfach unterschiedliche und viele Gründe. Ich brauche zum Schreiben auch einfach einen freien Kopf.

      Schön, dass du meine Artikel nützlich findest, dann hat es sich schon gelohnt ihn zu schreiben.

      LG Sophie

      Gefällt 1 Person

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