Ungeküsst- Das Fehlen der Schreibmotivation

Kennt ihr auch diese Motivationslöcher? Ich sitze hier und starre auf meine Ideenliste für Blogartikel, oder brüte über den Notizen für meinen Roman. Ich weiß genau, dass ich diese oder jene Szene schreiben könnte und was tue ich? Nichts. Rein gar nichts. Stattdessen lese ich lieber ein bisschen oder kuschel mit meiner Katze. Es ist schon seltsam mit der Motivation. Ich könnte mich seitenweise darüber auslassen, woher die Inspiration kommt, woher man Ideen nehmen kann. Doch am Ende, wenn ich all diese Theorie mal in die Praxis umsetzten möchte, kommen nur ein paar wenige Zeilen aus der Tastatur geflossen.Vielleicht gehören diese aber schon zum „wilden Schreiben“* dazu, welches ich gerne mal ausprobieren würde, wozu mir aber schlussendlich die Disziplin fehlt, dass ich mich tatsächlich täglich daran setzen würde.

Jetzt sind doch diese paar Zeilen aus mir herausgeflossen und ich fühle mich tatsächlich kreativ, obwohl ich hiermit eigentlich nichts gesagt habe. Außer vielleicht, dass die Motivation doch mit dem Schreiben kommen kann, man muss sich nur hinsetzten und anfangen. Und natürlich alle Hemmungen über Bord werfen und auch dem schlecht Geschriebenen eine Chance geben.

 

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  • „wildes Schreiben“ oder auch „assoziatives Schreiben“ bedeutet, einfach drauflos zu Schreiben ohne ein bestimmtes Ziel im Auge zu haben. Es geht nicht darum, dass am Ende ein fertiger Text dabei herauskommt, sondern sich einfach treiben zu lassen. Im Idealfall soll man das so regelmäßig machen, dass man es sich das regelmäßige Schreiben antrainiert.

Montagsfrage #82

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Eine Aktion von Buchfresserchen

Ein Blick zurück – wie bist du zum Bücherwurm geworden?

Kurz gesagt: Weil ich wissen wollte, wie es weitergeht. Die Situation kennen bestimmt viele: Man liegt als Kind eingekuschelt unter der Bettdecke und lauscht der Stimme seiner Mutter, die aus einem Märchenbuch vorliest. Irgendwann kommt dann der Moment, wenn es Zeit zum Schlafen wird. Aber natürlich war ich noch gar nicht müde und natürlich war es gerade die allerspannenste Stelle. So war es dann kein Wunder, dass ich, sobald ich die Buchstaben einigermaßen entziffern konnte, alleine weitergelesen habe. Einfach weil ich wissen wollte, wie es weitergeht. Die Neugier auf gute Geschichten hat sich dann irgendwie festgesetzt und ist mir heute erhalten geblieben.

Schreiben- das einsame Handwerk

Schreiben ist ein einsames Handwerk. Man sitzt alleine an seinem Schreibtisch werkelt an seinem Roman herum und erfreut sich still, wenn man voran kommt. Vielleicht bekommen Freunde und Familie einzelne Auszüge zu sehen. Irgendwann ist die Arbeit abgeschlossen und der Roman erblickt (vielleicht) das Licht der Welt oder wird in die Weiten des Internets geschickt.

Aber muss das wirklich so sein? Ist es wirklich so einsam? Oder wird es langsam Zeit, dass Autoren ihre Schreibstuben öffnen? Nicht nur für Leser, die wissen wollen, wann es mit der langersehnten Fortsetzung weiter geht, sondern auch (und vielleicht vorallem) für die schreibenden Kollegen. Diskussionen über das Plotten, Charaktere, die richtige Einteilung von Kapiteln und Recherchearbeit. Ich habe schon den Eindruck, dass Autoren diesbezüglich schon sehr verschwiegen sind. Hobbyschreiberlinge treffen sich da schon eher in Schreibforen, um sich über diese Dinge auszutauschen. Aber auch das ist weniger geworden, wie ich finde.

Warum ist das so?

Gibt es weniger Schreiber, die diesem Hobby nachgehen? Ist inzwischen eine ganze Generation den Foren entwachsen? Oder wird überall nur noch geliked und alles was darüber hinaus geht vermieden?

Im Gegensatz dazu scheinen die Buchblogger sich zu vermehren, wie Sandkörner am Strand. Kleine Blogs der schreibenden (Hobby)Autoren gibt es leider viel zu selten. Gerade diese Plaudereien aus dem Nähkästchen finde ich immer sehr spannend und auch hilfreich. Egal ob es um zickige Charaktere, schwierigen Weltenaufbau oder auch nur um die passende Schreibatmosphäre geht. Deshalb lese ich auch gerne Autoreninterviews, allein schon um zu sehen, dass nicht nur ich Probleme mit solchen Dingen habe.

Ich finde es ist Zeit, dass Schreiben nicht mehr das einsame Handwerk ist, sondern das es Zeit wird sich (wieder) mehr auszutauschen.

Montagsfrage #40

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Eine Aktion von Buchfresserchen

Welches Buch hast du zuletzt gekauft, weil du es unbedingt lesen wolltest und immer noch nicht gelesen?

Das ist „Eisiges Grab“ von Robert Masello. Ich habe es mir (glaube ich) schon letztes Jahr gekauft, weil ich von „Eisiges Blut“ von ihm sehr begeistert war. Aber wie es immer so ist, auf dem SuB liegen halt immer Bücher und irgendwie bin ich noch nicht dazu gekommen. Für dieses Jahr steht es aber fest auf meiner Leseliste und ich freue mich nach wie vor darauf.

Ganz.Einfach.Lesen

September

Bei Goldkindchen bin ich über eine weitere, sehr schöne Blogger-Aktion gestolpert. Im Lesemonat September geht es darum „Ganz.Einfach.[zu]Lesen“. Jeder legt sich sich sein persönliches Leseziel selbst fest und dokumentiert seinen Fortschritt.

Ich selbst bin ja sowieso immer am Lesen und weil ich auch da etwas mehr Regemäßigkeit hineinbringen möchte, mache ich da doch gerne mit. Im September wird es auch eine Lesenacht geben, aber ob ich da mit mache, entscheide ich wohl kurzfristig. Vorläufig stecke ich mir mal für „unter der Woche“ mein Leseziel nicht so hoch, dafür werde ich vermutlich am Wochenende mehr lesen. Also los gehts:

Tag 1:
Donnerstag
Ziel: 20 Seiten – geschafft: 20

Tag 2:
Freitag
Ziel: 50 Seiten – geschafft: 57

Tag 3:
Samstag
Ziel: 50 Seiten – geschafft: 58

Tag 4:
Sonntag
Ziel: 50 Seiten – geschafft: 64

Tag 5:
Montag
Ziel: 20 Seiten – geschafft: 12

Tag 6:
Dienstag
Ziel: 20 Seiten – geschafft: 21

Tag 7:
Mittwoch
Ziel: 20 Seiten – geschafft: 11

Tag 8:
Donnerstag
Ziel: 20 Seiten – geschafft: 21

Tag 9:
Freitag
Ziel: 50 Seiten – geschafft: 110

Tag 10:
Samstag
Ziel: 50 Seiten – geschafft: 62

Tag 11:
Sonntag
Ziel: 50 Seiten – geschafft: 72

Tag 12:
Montag
Ziel: 20 Seiten – geschafft: –

Tag 13:
Dienstag
Ziel: 20 Seiten – geschafft: –

Tag 14:
Mittwoch
Ziel: 20 Seiten – geschafft: 27

Tag 15:
Donnerstag
Ziel: 20 Seiten – geschafft: –

Tag 16:
Freitag
Ziel: 50 Seiten – geschafft: 36

Tag 17:
Samstag
Ziel: 50 Seiten – geschafft: 186

Tag 18:
Sonntag
Ziel: 50 Seiten – geschafft: 3

Tag 19:
Montag
Ziel: 20 Seiten – geschafft: 23

Tag 20:
Dienstag
Ziel: 20 Seiten – geschafft: –

Tag 21:
Mittwoch
Ziel: 20 Seiten – geschafft: 22

Tag 22:
Donnerstag
Ziel: 20 Seiten – geschafft: 26

Tag 23:
Freitag
Ziel: 50 Seiten – geschafft: 55

Tag 24:
Samstag
Ziel: 50 Seiten – geschafft: 13

Tag 25:
Sonntag
Ziel: 50 Seiten – geschafft: 50

Tag 26:
Montag
Ziel: 20 Seiten – geschafft: 422

Tag 27:
Dienstag
Ziel: 20 Seiten – geschafft: 89

Tag 28:
Mittwoch
Ziel: 20 Seiten – geschafft: 41

Tag 29:
Donnerstag
Ziel: 20 Seiten – geschafft: 46

Tag 30:
Freitag
Ziel: 50 Seiten – geschafft: 52

Insgesamt: +179 Seiten

In den Kinderschuhen – 3 Monate Wörterinsel

Drei Monate ist es nun her, dass die Wörterinsel, das Licht des Webs erblickt hat. Ein Grund also, um einen (wenn auch kurzen) Blick zurück zu werfen. Geschrieben habe ich für den Blog eine ganze Menge Wörter. Wie man sieht sind ja auch eine nicht geringe Anzahl (zumindest nach meinem Gefühl) an Beiträgen online gegangen.

Mein Ziel war es, mich regelmäßiger zum Schreiben zu motivieren. Leider muss ich zugeben, dass das nicht vollständig funktioniert hat. An manchen Tagen habe ich tatsächlich eine Menge geschrieben, an anderen wiederum gar nichts. Besonders ärgert es mich, wenn ich an solchen Tagen sogar die Zeit dazu gefunden hätte, mir aber irgendwie die Motivation gefehlt hat.

Ein weiteres Ziel war und ist es mit meinem Roman weiterzukommen. Leider habe ich das so gar nicht erreicht. Ich habe mich zwar schon ein wenig damit beschäftigt und Ideen für Szenen, oder ihre Überarbeitung entwickelt, aber effektiv daran geschrieben habe ich leider nicht.

Nun, drei Monate sind eine nicht sehr lange Zeit und ich bin gespannt, wie es hier in weiteren drei Monaten aussehen wird. Dann ist der Sommer vorbei und die Zeit des Einkuschelns auf der Couch beginnt wieder. Und natürlich (und hoffentlich) die des Schreibens. Ich habe in den letzten Tagen wieder ein paar Ideen für Blogbeiträge gehabt und bin guter Dinge, dass wir auch das halbjährige Jubiläum stolz feiern können.

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Gemeinsam Lesen #177

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Eine Aktion von Schlunzenbücher.de

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade „Tod zwischen den Zeilen“ von Donna Leon. Gerade bin ich auf Seite 241.
 
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
„Wie von Sella vorhergesagt, befanden sich alle Bücher, soweit Brunetti das beurteilen konnte, in sehr gutem Zustand.“
 
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Es geht um Bücher, die aus einer Bibliothek gestohlen wurden. Ich liebe diese bibliophielen Beschreibungen dazu einfach. Der Duft des Papieres, die ruhige Atmosphäre und das alles auch noch in Venedig. Ich mag es sehr.
4. Welche Neuerscheinung steht auf deiner Wunschliste ganz oben?
Ich warte auf „Er liebt sie nicht“ von Sharon Bolton. Ich mag ihre Bücher einfach. Thriller so wie sie sein sollten. Jetzt muss ich nur noch auf den 03.10.2016 warten.
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