Von der Idee zum fertigen Text (Teil 3)

Von der Idee zum fertigen Text (Teil 2)

3. Teil -Vom Überarbeiten und Verzweifeln

4 Tipps, wie du deinen Text verbessern kannst

 „Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen.“

Mark Twain (1835-1910)

Irgendwann passiert es. Du hast den Punkt hinter das letzte Wort gesetzt und dein Text ist zu Ende. Aber halt! Nun beginnt – zumindest in meinen Augen – der schwierige Teil des ganzen: Die Überarbeitung. Der wichtigste Bestandteil dieser Phase ist das Lesen. Von oben nach unten, von links nach rechts und umgekehrt. Der Text muss auf Rechtschreib- und Grammatikfehler hin überprüft werden, aber auch auf Inhalt und Logik. Hier tauchen mitunter Löcher auf, sowohl in der Logik, als auch in der Handlung. Manche Abschnitte, oder auch ganze Kapitel müssen neu geschrieben werden. Mir persönlich macht die Überarbeitung eher keinen Spaß, ich schreibe lieber fließenden Text. Ich neige eher dazu einen Absatz komplett neu zu schreiben, als bei jedem dritten Satz Flickschusterei (gibt’s das Wort überhaupt?) zu betreiben. Manchmal ergeben sich hier aber auch neue Ideen. Manche führen dazu, dass die Handlung überarbeitet werden muss, manche landen aber auch in meiner Fundstücke-Kiste und warten auf ihren Einsatz.

 Tipps & Tricks

  • Lasse den Text über Nacht ruhen! Eine uralte Taktik, aber immer noch gut. Den fertigen Text erstmal eine Nacht ruhen lassen und erst am nächsten Tag weiter machen. Mir geht es oft so, dass man irgendwann den Wald vor läuter Bäumen nicht mehr sieht und diese kleinen Buchstabendreher schon mal gar nicht. Mir tut es gut, dass Gehirn über Nacht ausruhen zu lassen und dann wieder mit frischem Blick an den Text zu gehen.
  • Lies dir den Text laut vor! Auch schon eine Erfindung der Neandertaler, aber nach wie vor nützlich So fallen komische Sätze sofort auf und auch fehlende Kommata zu finden fällt mir leichter. (Wobei die Kommata sowieso ein rotes Tuch für mich sind) Aber auch Tippfehler und fehlende Worte fallen beim lauten Lesen auf.
  • Drucke dir den Text aus! Ein Punkt den man durchaus mit den oben genannten kombinieren kann. Ich habe es bis jetzt noch nicht gemacht, aber es gibt Schreiber, die schwören auf diese Methode. Text ausdrucken und mit (farbigen) Markierungen Fehler suchen. Ich finde man hat ausgedruckt nochmal einen anderen Blick für den Text, als am Bildschirm.
  • Achte auf deine Problemzonen! Schreiber, die ihrem Hobby schon längere Zeit fröhnen, wissen, wo ihre persönliche Problemzone, bzw. Fehlerquelle ist. Bei mir zum Beispiel sind es die Kommata, wieder andere neigen zu Wortwiederholungen oder zu Bandwurmsätzen. Achte beim nächsten Lesedurchgang expliziet darauf, dann wirst du schon einige Fehler finden können.

002

Advertisements

Ein Gedanke zu “Von der Idee zum fertigen Text (Teil 3)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s