Im Vergleich: Kurzgeschichten und Romane

 „Schreiben ist leicht. Man muß nur die falschen Wörter weglassen.“

Mark Twain (1835-1910)

Auf den ersten Blick scheint die Frage, was einfacher zu schreiben ist, leicht beantwortbar zu sein. Eine Kurzgeschichte ist einfacher. Nur eine handvoll Seiten, anstatt gleich einen ganzen Roman mit Hunderten.

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Montagsfrage #76

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Eine Aktion von Buchfresserchen

Wie ist bei dir das Verhältnis zwischen Fiktion und Non-Fiktion, wenn du dein Leseverhalten betrachtest?

Ich lese überwiegend Fiktion, grob geschätzt zu 95 % würde ich mal sagen. Warum ist das so? Ich könnte das gar nicht genau benennen, aber irgendwie erscheint es mir so, dass all die guten Autoren eben Fiktion schreiben. All die Sachbücher und Biographien in die ich so reinlese sind meistens erzählerisch nicht so, dass ich es spannend finden würde. Meistens „nur“ interessant und das lässt mich eben nicht zum nächsten Sachbuch greifen. Erst neulich habe ich ein Buch gelesen in dem die Autorin davon berichtet, wie sie eine Buchhandlung gekauft und dann betrieben hat. Das war zwar schon irgendwie interessant, weil man sich immer fragt, ob sie es nun schafft oder nicht, aber schlussendlich reihte sich eine kleine Anekdote an die andere ohne das es irgendwie einen großen Spannungsbogen gab. Ich glaube ich brauche diese Spannung, um ein Buch gut zu finden und die gibt es bei Non-Fiktion einfach nicht.

Gänsehaut oder Lacheffekt: Was macht eine spannende Geschichte aus? (Teil 2)

Gänsehaut oder Lacheffekt: Was macht eine spannende Geschichte aus?

Und wie bekomme ich Spannung in meinen Text?

 „Was hinter der Tür oder am Ende der Treppe lauert, ist niemals so schrecklich wie die Tür oder Treppe selbst.“ (Stephen King „Danse Macabre“)

Das wunderbare Zitat von Herrn King führt mich abermals zu den unbekannten Dingen, zum Nervenkitzel des Neuen. Es ist eine typische Szene: Jemand steht vor einer Treppe, die zu einer geschlossen Tür führt. Langsam steigt er sie Stufe um Stufe empor und wir fragen uns: Was wird ihn oben erwarten? Aber, wenn er dann die Tür öffnet, findet er nichts weiter dahinter, als ein lieblich eingerichtetes Wohnzimmer. Und trotzdem steckt diese kleine Szene voller Spannung. Der Aufstieg nach oben, die Erwartung, dass hinter der Tür etwas Schreckliches lauert. Das Schürt den Spannung, das lässt uns den Nervenkitzel spüren, das lässt uns nicht schlafen, wenn wir es sollten. Das ist die Spannung, die einen Text aus macht.

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Montagsfrage #52

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Eine Aktion von Buchfresserchen

Wie wichtig sind dir Klappentexte/Inhaltsangaben auf der Rückseite?

Um zu entscheiden ob ein Buch in mein Regal wandert und irgendwann einmal auf meinen Nachttisch, um gelesen zu werden finde ich den Klappentext sehr wichtig. Nach dem Titel das zweite was ich lese, wenn ich durch die Buchhandlung stöbere. Wenn mir der Klappentext nicht zusagt, bleibt das Buch im Laden. Ärgerlich wird es dann, wenn ich merke, dass mir der Klappentext schon zuviel verraten hat oder nicht klar wird, ob es sich um Reihe handelt (und wenn ja um welchen Band) oder nicht.

Montagsfrage #47

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Eine Aktion von Buchfresserchen

Liest du auch Bücher, die nicht aktuell (also in den letzten Jahren erschienen) sind, aber nicht zu den Klassikern zählen?

Ja klar lese ich auch ältere Sachen. Ich ziehe mir immer ein Buch aus dem Regal, welches mir gerade symphatisch erscheint. Dann lese den Klappentext und wenn er mir zusagt, darf es auf meinen Nachttisch. Auf das Erscheinungsdatum achte ich dabei gar nicht. Manchmal passiet es, dass ich nach einem bestimmten Autor Ausschau halte, weil mir in den Sinn gekommen ist, das ich schon lange nichts mehr von ihm oder ihr gelesen habe. Oder ich suche ein bestimmtes Buch, welches ich mir kürzlich gekauft habe, aber ansonten entscheidet da eher der Zufall.