Von der Idee zum fertigen Text (Teil 2)

Von der Idee zum fertigen Text (Teil 1)

2. Teil – Vom Schreibflash und Motivationslöchern

 

„Jede Art zu schreiben ist erlaubt, nur nicht die langweilige.“
Voltaire

 

Das eigentliche Schreiben geht bei mir fast Hand in Hand mit der gerade gekommenen Idee. Dann entstehen manchmal schon ganze Sätze oder Absätze, die entweder die Idee genauer beschreiben, oder es ist bereits der Anfang des richtigen Textes. Oft ist es so, dass bei mir dann schon recht schnell der erste Schreibflash abklingt. Dann dümpeln diese Anfänge und Absätze Wochenlang auf meiner Festplatte herum, bis sich meine Muse wieder zu mir bemüht. Erst dann kann es bei mir weitergehen und ich näher mich Satz für Satz, Absatz für Absatz dem Ende an. Diese Phase kann bei mir sehr lange dauern. Das Zusammenspiel meiner Muse und meiner Zeit zu Schreiben passt natürlich nicht immer zusammen. Ich bin jemand der unbedingt Ruhe zum Schreiben braucht, am liebsten schreibe ich sogar mit Stift und Papier, damit mich noch nicht mal das Internet ablenken kann. Wenn dich der Schreibflash packt, dann kann dich nichts aufhalten. Die Buchstaben und Worte purzeln nur so aus dir heraus und am Ende des Tages denkst du: Super, so kann weitergehen.

Aber dann passiert es doch: Es geht nicht weiter und du stehst vor dem Motivationsloch. Wenn du einmal hineingefallen bist, dann wirst du wissen was ich meine: Du weisst ganz genau, dass auf deiner Festplatte noch fünf angefangene Texte auf dich waren, bei dreien weisst du auch, was zu schreiben wäre, aber es kommt dir kein Wort über die Finger und du kannst dich für keinen Anfang entscheiden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten wieder heraus zu kommen:

  • Alle Anfänge so oft lesen, bis dich bei einem die Muse küsst und du daran weiterschreiben kannst
  • Deine Notizen durchwühlen. Ich habe zum Glück ein Notizbuch in das ich alles mögliche schreibe. Satzfetzen, Geschichtenanfänge, schöne Worte. Auch beim Blättern darin hat mich schon oft die Muse geküsst.
  • Den sechsten Anfang schreiben. Auch das passiert natürlich. Die Muse kommt vorbei und es entsteht etwas völlig andres, als du eigentlich wolltest.
  • Irgendetwas schreiben. Es füllt sich dann entweder dein Notizbuch, oder bei mir ist der Blog so entstanden. Über das Schreiben zu schreiben, ist auch schreiben.

Während ich das hier tippe werde das Gefühl nicht los, dass das Thema „Inspiration“ weitaus mehr Worte verdient. Also wird es (hoffentlich) bald, dazu noch mal einen ausfühlicheren Beitrag geben.

Von der Idee zum fertigen Text (Teil 3)

Advertisements

3 Gedanken zu “Von der Idee zum fertigen Text (Teil 2)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s