Montagsfrage #4

Noch so eine nette Blogger-Aktion, mit interessanten buchigen Fragen.

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Eine Aktion von Buchfresserchen

Welche Nebenfigur mögt ihr aktuell am liebsten und warum?

In meinem aktuellen Buch „Die Unbarmherzigkeit des Augenblicks“ von John Verdon mag ich Madeleine sehr gerne. Sie ist Dave Gurneys Frau und ich habe immer das Gefühl, dass er in ihrer Nähe einfach glücklich ist. Außerdem ist sie charmant, witzig, klug und kümmert sich liebevoll um ihr zu Hause und ihren Mann. Ich wünschte sie könnte meine beste Freundin sein.

Weil ich ja wie gesagt noch an dem Buch lese, habe ich gerade eine schöne Stelle gefunden, die sie wunderbar zeigt. Es geht gerade darum, dass er mal wieder zu spät nach Hause gekommen ist, weil er zu lange an seinen Ermittlungen gearbeitet hat:

 „… Für mich zählt alles in meinem Leben. Und du am allermeisten.“ Sie schaute ihm in die Augen und lächelte auf ihre eigentümliche Art, die weniger mit ihrem Mund als mit einem inneren Strahlen zu tun hatte.“ […]

„Du begibst dich so tief in die Dunkelheit hinein, dass die Sonne ausgelöscht wird. Alles wird ausgelöscht. Und ich lebe eben mein eigenes Leben. Ich mache meine Arbeit in der Klinik. Ich wandere in den Wäldern. Ich besuche Konzerte und Ausstellungen. Ich lese, spiele Cello, fahre Rad. Ich kümmere mich um den Garten, um das Haus und die Hühner. Im Winter mache ich Schneeschuhwanderungen. Ich besuche Freunde. Trotzdem denke ich immer wieder – wünsche ich mir immer wieder, dass wir mehr davon zusammen machen könnten. Ich finde es schade, dass wir nicht mehr miteinander draußen in der Sonne sind.“ […]

Auf einmal erkannte er, dass sie vollkommen anwesend war – alles von ihr war in diesem Moment vor ihm, ohne Hindernisse, ohne Ausflüchte, ohne Verstellung.

S. 163/164

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Von der Idee zum fertigen Text (Teil 2)

Von der Idee zum fertigen Text (Teil 1)

2. Teil – Vom Schreibflash und Motivationslöchern

„Jede Art zu schreiben ist erlaubt, nur nicht die langweilige.“
Voltaire

Das eigentliche Schreiben geht bei mir fast Hand in Hand mit der gerade gekommenen Idee. Dann entstehen manchmal schon ganze Sätze oder Absätze, die entweder die Idee genauer beschreiben, oder es ist bereits der Anfang des richtigen Textes. Oft ist es so, dass bei mir dann schon recht schnell der erste Schreibflash abklingt. Dann dümpeln diese Anfänge und Absätze Wochenlang auf meiner Festplatte herum, bis sich meine Muse wieder zu mir bemüht. Erst dann kann es bei mir weitergehen und ich näher mich Satz für Satz, Absatz für Absatz dem Ende an. Diese Phase kann bei mir sehr lange dauern. Das Zusammenspiel meiner Muse und meiner Zeit zu Schreiben passt natürlich nicht immer zusammen. Ich bin jemand der unbedingt Ruhe zum Schreiben braucht, am liebsten schreibe ich sogar mit Stift und Papier, damit mich noch nicht mal das Internet ablenken kann. Wenn dich der Schreibflash packt, dann kann dich nichts aufhalten. Die Buchstaben und Worte purzeln nur so aus dir heraus und am Ende des Tages denkst du: Super, so kann weitergehen.

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Gemeinsam lesen #164

Ich mag Blogger-Aktionen sehr gerne, ich finde dadurch verbindet man sich untereinander so schön. Wenn es dann auch noch ums Lesen geht, bin ich immer wieder gerne dabei. Also los geht’s.

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Eine Aktion von Schlunzenbücher.de

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade „Die Unbarmherzigkeit des Augenblicks“ von John Verdon. Gerade bin ich auf Seite 96 angekommen.
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
„Und denkst du daran, Malcolm Claret anzurufen?“
Eigentlich schade, dass ich gerade auf dieser Seite bin, denn Verdon hat oft unheimlich schöne Sätze dabei.
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ich liebe es jetzt schon. Eben weil Verdon so unheimlich schön schreibt. Bei ihm habe ich immer das Gefühl, dass seine Protagonisten ihre Umgebung besonders intensiv wahrnehmen und ich bin als Leser dadurch mittendrin. Außerdem ist Dave Gurney ein sehr symphatischer Protagonist.
4. Ist dein aktueller Protagonist dir ähnlich?
Nein. So gar nicht. Dave Gurney ist ein ehemaliger Polizist im Ruhestand. Ein genialer Ermittler. Also eher das Gegenteil von mir. 😉

Willkommen!

Willkommen auf meiner kleinen Insel. Auf meinem kleinen Eiland der Worte. Hier werden ab und zu Worte an den Strand gespült, in den Sand geschrieben und auf den Wellen hin und her geworfen.

Dies soll weder ein richtiger Autorenblog, noch ein richtiger Tagebuchblog werden, sondern mein Schreibtagebuch. Ich schreibe nun schon seit einigen Jahren. Nicht nur an einem Roman, sondern auch immer mal wieder an Kurzgeschichten. Vor kurzem erst wollte ich endlich mal wieder an besagten Romanprojekt schreiben und habe ich dabei gehörig erschreckt. Für die lange Zeit, die ich die Geschichte nun schon im Kopf habe, habe ich erschreckend wenig Text zustande gebracht. Da ich aber die Idee wirklich umsetzen möchte, habe ich beschlossen hier meinen (Schreib)Fortschritt zu dokumentieren. Dann habe ich das Gefühl, dass ich nicht so ganz einsam auf meiner Tastatur herumklimpere und das jemand kontrollieren könnte, ob ich denn nun wirklich meinen inneren Schweinehund überwunden habe.

Mein Ziel ist es, mich regelmäßig zum Schreiben zu bringen. Eine Sache, die ich wirklich gerne mache, aber die leider im Alltag viel zu oft untergeht. Unter anderem auch deshalb, weil meine Muse ein unberechenbares Wesen ist. Deshalb soll sie ihr ein zu Hause, eine kleine Insel, nur für sie.

Ich möchte nicht der tausendste Bücherblog sein, der in den weiten des Netzes untergeht. Dennoch wird es hier auch um Bücher gehen, denn das Lesen gehört für mich einfach dazu.

Dies wird also mein kleines Wörterinselchen, wo es um Worte in all ihrer Vielfalt geht.